Miriam Wehner
Wahlkreis 15 - Cochem-Zell

Abschaffung von Schulnoten unverantwortlich

"Uns wird die Intelligenz und die Fähigkeit zur Eigenverantwortung abgesprochen. Das wollen wir nicht, wir sind eine starke Generation!
Die Jugend braucht keine Wohlfühl- und Kuschelpädagogik. Wir wollen etwas lernen und wollen – und werden – uns beweisen", macht Miriam Wehner deutlich.

„Mit der FDP-Fraktion wird es keine Abschaffung von Schulnoten geben und auch keine Aushöhlung des Gymnasiums“, betonte Mertin. Noten seien ein zentrales Instrument, um die Leistungen von Schülerinnen und Schülern vergleichbar zu machen und ihre Leistungsbereitschaft zu fördern. Ohne Noten wüssten weder die Eltern noch die Schüler selbst wo sie im Vergleich zu anderen Schülern stehen. „Wir dürfen unsere Kinder nicht überfordern, aber eine gleichmacherische und leistungsfeindliche Schulpolitik wie sie die Grünen fordern, verzichtet auf eine angemessene Förderung unserer Kinder und bereitet sie nicht auf das spätere Berufsleben im Wettbewerb vor“, sagte Mertin.

Wenn die Schulen nach unten nivelliert würden, untergrabe dies auch die Chancengerechtigkeit. Denn dann würden Eltern, die es sich leisten können, die Chancen ihrer Kinder wahren, indem sie sie auf teure Privatschulen schicken. Deshalb seien leistungsfähige öffentliche Schulen Voraussetzung für Chancengerechtigkeit.

Leider müsse man jedoch befürchten, dass eine rot-grüne Regierung in der Schulpolitik weitgehend den Grünen folgen würde. Auch die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Doris Ahnen habe in einem Modellversuch schon einmal die Noten abschaffen wollen. Das habe damals nur die FDP-Fraktion als Koalitionspartner verhindern können. Und die SPD habe mit den Grünen in NRW gemeinsam beschlossen, dass jede Schule, also auch das Gymnasium, jeden Schüler zu einem Abschluss führen müsse. Und im SPD-Grundsatzprogramm stehe ebenfalls die Einheitsschule bis zur 10. Klasse als Ziel. Vor diesem Hintergrund werde auch verständlich, warum Ministerpräsident Kurt Beck das Bildungsprogramm der Grünen lobe und warum die SPD-Fraktion im Landtag einen Antrag der FDP-Fraktion abgelehnt habe, die Schulstruktur in der Verfassung zu verankern. „Nach dem Gesetzentwurf der FDP-Fraktion hätte man für eine Änderung der Schulstruktur eine Zweidrittelmehrheit im Parlament und damit eine breite gesellschaftliche Mehrheit benötigt. „Die SPD-Fraktion hat das verhindert, weil sie sich offenkundig alle Optionen für eine mögliche rot-grüne Schulpolitik offen halten will“, sagte Mertin.


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